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Die ersten Betriebsjahre 1909 – 1920

Im Jahr 1909 kaufte der Verband die unmittelbar oberhalb der Wasserfassung im Strudelbachtal liegende Haldenwaldmühle und baute sie um.

 

Das Triebwerksrecht der Mühle wurde übernommen. Die Gruppe stellte in der Mühle eine Francisturbine für 10 m Fallhöhe und 70 l/s Triebwassermenge auf und betrieb damit eine zusätzliche Kolbenpumpe. Die Anlage konnte 2,5 l/s Wasser zum Behälter Heimerdingen fördern und entlastete damit den Sauggasbetrieb.

 

Mehrere Mühlen- und Triebwerksbesitzer im Strudelbachtal hatten gegen die Wasserentnahme der Strohgäu-Wasserversorgung Einspruch erhoben, da dadurch die Wasserführung des Strudelbachs verringert wurde. Die Kreisregierung entschied schließlich, dass die Strohgäu-Wasserversorgung eine Entschädigung zu zahlen habe und begrenzte das Recht zur Wasserentnahme auf 8 l/s.

 

Um die Betriebssicherheit zu vergrößern, wurde im Jahr 1919 als Reserve eine elektrische Kreiselpumpe mit einer Leistung von 12,5 l/s im früheren Mühlengebäude installiert.

 

Strudelbach